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	<title>Juso Unterbezirk Gießen</title>
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	<description>Gesellschaft verändern, Ungerechtigkeit überwinden</description>
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		<title>Tag der Generationen: Jusos und SPD AG 60+ kämpfen für mehr soziale Sicherheit für jung und alt</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 14:21:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gemeinsam begingen am vergangenen Freitag die JungsozialistInnen und die Senioren im SPD Unterbezirk Gießen den Tag der Generationen. Mit einem viel besuchten Stand in der Gießener Innenstadt machten Sie auf die Probleme von jungen und alten Menschen aufmerksam und warben für mehr soziale Sicherheit für jung und alt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY">Gemeinsam begingen am vergangenen Freitag die JungsozialistInnen und die Senioren im SPD Unterbezirk Gießen den Tag der Generationen. Mit einem viel besuchten Stand in der Gießener Innenstadt machten Sie auf die Probleme von jungen und alten Menschen aufmerksam und warben für mehr soziale Sicherheit für jung und alt.<a href="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2012/05/179760_web.jpg"><img class="alignright  wp-image-1169" title="Generationentag 2012 Bild 1" src="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2012/05/179760_web-400x300.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">Besonders die Situation in der (Alten-)Pflege sowie der prekäre Zustand junger Menschen beim Berufseinstieg standen im Mittelpunkt und wurden von den SozialdemokratInnen im Gießener Seltersweg interaktiv in Szene gesetzt: Ein von den Jusos dargestellter Praktikant übernahm für die Dauer der Aktion in der Innenstadt die Seniorenpflege. Verdeutlicht werden sollte mit diesem Happening der Mangel an qualifiziertem Pflegepersonal sowie der Verschiebebahnhof junger Menschen von einem Praktikum zum nächsten. „Nur wer heute genug verdient, kann auch morgen eine gute Rente beziehen“ bringt Elke Immelt, Vorsitzende der AG 60 plus die Situation auf den Punkt. „Aufgrund der angespannten Finanzlage der Sozialsysteme kommen vor allem junge ArbeitnehmerInnen immer wieder unter die Räder. Zahlreiche Jugendliche sind, gerade in den gesellschaftlich wichtigen sozialen Berufen, katastrophalen Arbeitsbedingungen ausgesetzt oder finden erst gar keine Anstellung. Zwar herrscht unter anderem in der Pflege chronischer Personalmangel, jedoch wird hier aus Kostengründen oftmals auf unqualifizierte PraktikantInnen zurückgegriffen,“ führt Juso-Sprecherin Jenny Becke weiter aus.</p>
<p align="JUSTIFY">Thematisiert wurde daneben die berufliche Erstqualifikation. „Wir müssen unsere gesellschaftliche Aufgabe der Erstausbildung endlich wieder ernstnehmen,“ fordert Martin Hagel, Sprecher der Jusos Gießen. Nach wie vor gebe es mehr BewerberInnen als Ausbildungsstellen. Selbst bei einer Verbesserung dieser Quote lasse sich beobachten, dass viele Stellen bewusst nicht besetzt würden und sich Arbeitgeber damit aus ihrer gesellschaftlichen Verantwortung entzögen. Dazu komme, dass auch Jugendliche mit erfolgreich beendeter Ausbildung aktuell trübe Gehalts- und Beschäftigungsaussichten zu erwarten hätten.</p>
<p align="JUSTIFY"><a href="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2012/05/179761_web.jpg"><img class="alignleft  wp-image-1170" title="Generationentag 2012 Bild 2" src="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2012/05/179761_web-400x300.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>In einem, auf diese Themenfelder zugeschnittenen Quiz, konnten die Gießener PassantInnen ihr Wissen über die Armutsverhältnisse in Deutschland testen und dabei als ersten Preis eine Berlinfahrt in den Bundestag und zum heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Rüdiger Veit gewinnen.</p>
<p align="JUSTIFY"><a href="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC08084.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1171" title="Generationentag 2012 Bild 3" src="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC08084-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p align="JUSTIFY"><a href="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC08095.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1172" title="Generationentag 2012 Bild 4" src="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC08095-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
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		<title>Gießener Jusos gehen mit Schwung ins „Politikwechsel-Jahr“ &#8211; Jenny Becke und Martin Hagel einstimmig als Sprecherduo bestätigt</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 17:13:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf ihrer Jahreshauptversammlung im April haben die Gießener JungsozialistInnen sich für das kommende „Jahr des Politikwechsels“ aufgestellt. Mit Beschlüssen für die Verbesserung der Beschäftigungssituation von jungen ArbeitnehmerInnen, gleiche Bildungschancen von Anfang an und transparente Entscheidungsprozesse werden die Jusos den Politikwechsel vorantreiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;"><em><em><a href="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2012/04/DSC08007.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1147" title="JHV 2012" src="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2012/04/DSC08007-400x300.jpg" alt="" width="290" height="217" /></a></em></em><em>Auf ihrer Jahreshauptversammlung im April haben die Gießener JungsozialistInnen sich für das kommende „Jahr des Politikwechsels“ aufgestellt. Mit Beschlüssen für die Verbesserung der Beschäftigungssituation von jungen ArbeitnehmerInnen, gleiche Bildungschancen von Anfang an und transparente Entscheidungsprozesse werden die Jusos den Politikwechsel vorantreiben.</em></div>
<div style="text-align: justify;"></div>
<div style="text-align: justify;">Als Sprecher-Duo wurden Jennifer Becke und Martin Hagel einstimmig bestätigt. Becke geht damit in ihre siebte Amtszeit als „Frontfrau“ der Gießener Jusos. Den Vorstand komplettieren Eric Baumann als Kassierer und Anna Hoffmann als stellvertretende Kassiererin.</div>
<div style="text-align: justify;">
<p>Auf der JHV begrüßten die Gießener Jusos als Referent ihren Bundestagsabgeordneten Rüdiger Veit. Juso-Sprecherin Becke hob die Standhaftigkeit von Rüdiger Veit als Gießener Abgeordneter bei Kernfragen der Friedenspolitik und sozialen Gerechtigkeit hervor. Mit einer einstimmigen Nominierung für den Bundestag erhielt Veit von der Konferenz einen eindrucksvollen Vertrauensbeweis für seine Arbeit als Bundestagsabgeordneter.</p>
<p>Veit dankte dem SPD-Nachwuchs für den unermüdlichen Einsatz in den letzten Jahren und betonte die wichtige Rolle der Jusos für die SPD-Wahlerfolge in Stadt und Landkreis Gießen. Einig waren sich die Jusos mit ihrem Bundestagsabgeordneten nicht nur darüber, dass die Rechte der Bundestagsabgeordneten auf freie Rede nicht beschränkt werden dürfen. „Wir Jusos wollen eine lebendige und vielfältige Demokratie! Deshalb wollen wir den Ausbau demokratischer Beteiligungsprozesse und keine Beschneidung von Mitspracherechten schon im Parlament. Die Stärke einer Demokratie zeigt sich gerade darin, wie sie mit Anders-Denkenden umgeht“ so Juso-Sprecherin Jennifer Becke.</p>
<p>Eine Stärkung der Demokratie will der SPD-Nachwuchs auch durch eine „Transparenz-Initiative“ erreichen, indem mit einem „Lobbyregister“ schonungslos offengelegt wird, welche Lobbyisten Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen. „Demokratie und offener Meinungswettstreit kann nur dann funktionieren, wenn klar ist, welche Interessen im Spiel sind. Schwarz-Gelb entscheidet viel zu oft mit der Atom- oder der Pharmalobby im Hinterzimmer und schadet so der Demokratie“ kritisiert Juso-Sprecher Martin Hagel.</p>
<p><em>Darüber hinaus berieten und beschlossen die Gießener Jusos weitere Anträge zur Bildungs-, Sozial- und Beschäftigungspolitik, die mit der SPD beraten werden sollen. „Wir Jusos werden in Stadt und Land weiter Stachel im Fleisch der SPD sein, damit die Sozialdemokratie mit einem klaren Profil für Chancengleichheit, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Freiheit in die kommenden Wahlauseinandersetzungen zieht. Wir sind uns sicher, dass die SPD bei den bevorstehenden Richtungsentscheidungen in Land und Bund dann erfolgreich ist, wenn sie den Mut zu einem klaren Profil hat und echte Alternativen zur schwarz-gelben Regierungspolitik aufzeigt “ erklärten Becke und Hagel abschließend für die Jusos.</em></p>
</div>
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		<title>Kreativwettbewerb: „Stammtischparolen – nicht mit mir!“</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 15:29:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[kreativ]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundestagsabgeordnete Rüdiger Veit (SPD) veranstaltet einen Kreativwettbewerb zum Thema „Stammtischparolen - nicht mit mir“ in seinem Wahlkreis. „Das Thema ‚Rechtsextremismus in Deutschland‘ ist leider aktueller denn je. Dabei zeigen sich Rassismus und Rechtsextremismus nicht nur in gewaltsamen Übergriffen, sondern auch in versteckter Form in unserem Alltag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundestagsabgeordnete Rüdiger Veit (SPD) veranstaltet einen Kreativwettbewerb zum Thema „Stammtischparolen &#8211; nicht mit mir“ in seinem Wahlkreis. „Das Thema ‚Rechtsextremismus in Deutschland‘ ist leider aktueller denn je. Dabei zeigen sich Rassismus und Rechtsextremismus nicht nur in gewaltsamen Übergriffen, sondern auch in versteckter Form in unserem Alltag. Ein typisches Beispiel sind Stammtischparolen: ‚Ausländer nehmen den Deutschen die Arbeitsplätze weg‘ – ‚Ausländer wollen ja gar nicht integriert werden‘. Sie entstehen aus gängigen Vorurteilen und sind überall in unserer Gesellschaft zu finden. Aber zum Glück nicht nur“, begründet Veit seine Initiative für den Wettbewerb. Er ruft Jugendliche und junge Erwachsene dazu auf, in einem kreativen Beitrag deutlich zu machen, dass sie nicht mit Stammtischparolen einverstanden sind. Sie sollen Argumente gegen Stammtischsprüche finden und aufzeigen, wie man solche Parolen widerlegen kann.</p>
<div id="attachment_1132" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2012/01/comic%C2%A9-Schwarwel-Fotolia.com300dpi.jpg"><img class="size-medium wp-image-1132  " title="Comic Kreativwettbewerb Januar 2011" src="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2012/01/comic%C2%A9-Schwarwel-Fotolia.com300dpi-400x282.jpg" alt="" width="400" height="282" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: Schwarwel, Fotolia</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eingereicht werden können Kurz-Essays (max. 3500 Zeichen), Videos, Foto-Collagen, gemalte Bilder, Lieder, Umfragen, Interviews—bei der Ausarbeitung sind keine Grenzen gesetzt!</p>
<p>Zu gewinnen gibt es die Teilnahme am Planspiel „Zukunftsdialog 2012“ der SPD Bundestagsfraktion. Der Gewinner/die Gewinnerin fährt für drei Tage nach Berlin, „arbeitet als BundestagsabgeordneteR“ und lernt den Politikbetrieb auf Einladung von Rüdiger Veit hautnah kennen.</p>
<p>Die TeilnehmerInnen müssen zwischen 15 und 20 Jahre alt sein und vom 4.-6.5.2012 Zeit haben. Einsendeschluss des Kreativbeitrags bis zum 20.3.2012 an das Wahlkreisbüro Rüdiger Veit, Henriette-Fürth-Haus, Grünberger Str. 140, 35394 Gießen, ruediger-veit@wk.bundestag.de.</p>
<p>Alle Informationen auch unter www.ruediger-veit.de.</p>
<p>Den Flyer zum Kreativwettbewerb gibt es <a href="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2012/01/planspiel2012final.pdf" target="_blank">hier</a> als Download (PDF).</p>
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		<title>Felix Diehl als Landesvorsitzender der Jusos Hessen bestätigt  &#8211; Jusos wollen „Sozialen Aufstieg durch Bildung“</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 17:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsgerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Diehl]]></category>
		<category><![CDATA[Jusos Hessen]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf ihrer ordentlichen Landeskonferenz in Aßlar (Lahn-Dill-Kreis) haben die hessischen Jusos Felix Diehl aus Lich mit 72% der Stimmen als Juso-Landesvorsitzenden bestätigt. Der 27-Jährige ist seit 2010 Landesvorsitzender der SPD-Nachwuchsorganisation. Mit der Antragsreihe „Sozialer Aufstieg durch Bildung“ fordern die Jusos bessere Bildungschancen von der frühkindlichen und schulischen Bildung bis zur Ausbildung und Hochschule.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2011/08/FelixDiehl_Pressefoto.jpg"><img class="size-medium wp-image-1114 alignleft" title="FelixDiehl_Pressefoto" src="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2011/08/FelixDiehl_Pressefoto-400x268.jpg" alt="" width="222" height="149" /></a>Auf ihrer ordentlichen Landeskonferenz in Aßlar (Lahn-Dill-Kreis) haben die hessischen Jusos Felix Diehl aus Lich mit 72% der Stimmen als Juso-Landesvorsitzenden bestätigt. Der 27-Jährige ist seit 2010 Landesvorsitzender der SPD-Nachwuchsorganisation. Mit der Antragsreihe „Sozialer Aufstieg durch Bildung“ fordern die Jusos bessere Bildungschancen von der frühkindlichen und schulischen Bildung bis zur Ausbildung und Hochschule.</p>
<p>Dem Landesvorstand gehören als stellvertretende Landesvorsitzende der nordhessische Bezirksvorsitzende Pascal Barthel (Hersfeld-Rotenburg), Sabine Wurst (Kassel), Andreas Schaake (Waldeck-Frankenberg), Melanie Haubrich (Gießen), Florian Kaiser (Main-Kinzig) und Isabell Hillesheim (Hochtaunus) an. Damit ist es den hessischen Jusos erfolgreich gelungen, alle Teile des Landesverbandes in die Arbeit einzubinden.</p>
<p>Als Gast referierte auf der Juso-Landeskonferenz Andrea Ypsilanti über „Standort und Aufgabe der Sozialdemokratie“. Ypsilanti sprach in ihrem Grußwort von einer „Systemkrise“ und forderte die Jusos dazu auf, engagiert für eine SPD mit klarem Profil zu werben.</p>
<p>Der Juso-Landesvorsitzende zeigte sich nicht nur über seine Wiederwahl, sondern vor allem über die weitreichenden inhaltlichen Beschlüsse der Konferenz erfreut. „Wir Jusos werden in der hessischen Bevölkerung  leidenschaftlich für politische Entscheidungen werben, die den sozialen Aufstieg durch Bildung ermöglichen. Wir brauchen in Hessen endlich eine Bildungspolitik für Chancenvielfalt und Leistungsstärke“ so Felix Diehl. Besonders im Bildungsbereich sei der von Schwarz-Gelb verschuldete Reformstau besonders eklatant. „Schwarz-Gelb hat abgewirtschaftet. Die können es nicht!“ rief Diehl den Delegierten zu.</p>
<p>Von der SPD erwarten die Jusos das entschiedene Eintreten für die Abschaffung des „G8-Murks“ und den Einsatz für eine echte Schulreform mit längerem gemeinsamem Lernen in echten Ganztagsschulen. „Für die Sozialdemokratie ist es eine Verpflichtung, allen jungen Menschen den sozialen Aufstieg durch Bildung zu ermöglichen. Wir wollen, dass in Zukunft in Hessen kein Kind mehr zurückgelassen wird. Dazu sind auf Landesebene umfassende Reformmaßnahmen im Bildungsbereich notwendig“ so Diehl.<a href="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2011/03/Melanie-Haubrich.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-868" title="Melanie Haubrich" src="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2011/03/Melanie-Haubrich.jpg" alt="" width="160" height="217" /></a></p>
<p>Auf ihrer Konferenz fassten die Jusos vielfältige weitere Beschlüsse zur Landespolitik. Ein besonderes Anliegen ist den Jusos die Energiewende vor Ort. „Wir wollen, dass Hessen konsequent den Ausbau erneuerbarer Energien einleitet. Das monatelange Lamentieren auf Energiegipfeln ersetzt hier nicht das politische Handeln“ erklärt die stellvertretende Juso-Landesvorsitzende Melanie Haubrich.</p>
<p>Für den SPD-Landesvorstand haben die Jusos Melanie Haubrich, die bei den Jusos federführend das Thema Energiepolitik betreut, einstimmig nominiert. Melanie Haubrich promoviert als Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung im Energierecht an der Justus-Liebig-Universität in Gießen.</p>
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		<title>Für Toleranz statt Faschismus &#8211; Gib Nazis keine Chance!</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 10:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Becke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Gegen Rechts]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtspopulismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montag den 06.06.2011 wird sich in Gießen in der Kongresshalle der Landesverband Hessen, der rechtspopulistischen und islamfeindlichen Partei "Die Freiheit" gründen. "Die Freiheit" ist als Teil der 'Bewegung' europäischer rechtsaußen Parteien wie die österreichische FPÖ oder die niederländische 'Partei für die Freiheit' zu verstehen und wirbt bei Parteiveranstaltungen mit führenden europäischen Rechtspopulisten, wie Geert Wilders (Vorsitzender der niederländischen 'Partei für die Freiheit'). Mit Ihren kulturrassistischen Positionen gegen eine 'Islamisierung Europas' und eine 'multikulturelle Überfremdung' versucht 'Die Freiheit' in der deutschen Mehrheitsgesellschaft Fuß zu fassen und sich als neue Rechtspartei zu etablieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>JUSOS Gießen rufen zur Demonstration gegen die Gründung der rechtspopulistischen Partei &#8220;Die Freiheit&#8221; in Gießen auf.</strong></p>
<p>Am  Montag den 06.06.2011 wird sich in Gießen in d<a rel="attachment wp-att-1097" href="http://www.jusos-giessen.de/?attachment_id=1097"><img class="alignright size-full wp-image-1097" src="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2011/06/Antifaschistische-Aktion.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>er Kongresshalle der  Landesverband  Hessen, der rechtspopulistischen und islamfeindlichen Partei &#8220;Die  Freiheit&#8221; gründen. &#8220;Die Freiheit&#8221; ist als Teil der &#8216;Bewegung&#8217;  europäischer rechtsaußen Parteien wie die österreichische  FPÖ oder die niederländische &#8216;Partei für die Freiheit&#8217; zu verstehen und  wirbt bei Parteiveranstaltungen mit führenden europäischen  Rechtspopulisten, wie Geert Wilders (Vorsitzender der niederländischen  &#8216;Partei für die Freiheit&#8217;). Mit Ihren kulturrassistischen Positionen  gegen eine &#8216;Islamisierung Europas&#8217; und eine &#8216;multikulturelle  Überfremdung&#8217; versucht &#8216;Die Freiheit&#8217; in der deutschen  Mehrheitsgesellschaft Fuß zu fassen und sich als neue Rechtspartei zu  etablieren.</p>
<p><strong>Wir dulden kein rechtes Gedankengut in und um Gießen und rufen deshalb auf, breit dagegen Flagge zu zeigen.</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Ab 18 Uhr wird es am 6.6.2011 vor der Kongresshalle</em></span> eine <em><span style="text-decoration: underline;">Gegen-Aktion </span></em>geben, mit der wir zeigen, dass Gießen eine tolerante, bunte Stadt  ist und Faschisten hier keinen Fußbreit Platz haben. Bitte leitet diesen  Aufruf über Eure Verteiler, an Freunde, Bekannte und Familie etc. weiter!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Link zur Berichterstattung im <a href="http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten/10826136.htm" target="_blank">Gießener Anzeiger</a></p>
<p>Link zur Berichterstattung in der <a href="http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Stadt/Uebersicht/Artikel,-Rechtspopulistische-Freiheit-gruendet-hessischen-Landesverband-_arid,265176_regid,1_puid,1_pageid,113.html" target="_blank">Gießener Allgemeinen</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Jusos weisen Kritik des CDU-Nachwuchses an Rot-Grün zurück: „JU kämpft für Wappen und Brunnen, wir für soziale Gerechtigkeit“</title>
		<link>http://www.jusos-giessen.de/?p=1071</link>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 17:09:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Becke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gießen]]></category>
		<category><![CDATA[Junge Union]]></category>
		<category><![CDATA[rot- grün]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtregierung]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Pressemittelung hatte der CDU-Nachwuchs in der Stadt Gießen der rot-grünen Stadtregierung die Ernsthaftigkeit zum Regieren abgesprochen, da „die Ansiedlung von Krokodilen, Nilpferden und Wasserbüffeln“ in Gießen laut Koalitionsvertrag geprüft werden solle. Über die Ironie-Resistenz der Jungen Union können die Jusos nur schmunzeln. „Dass die Junge Union diesen Absatz des rot-grünen Koalitionsvertrages zum Kernpunkt ihrer Kritik macht spricht Bände über den desolaten Zustand der CDU in Gießen. Zugleich legt die Erklärung des CDU-Nachwuchses den dringenden Verdacht nahe, dass die JU zum Lachen gerne in den Keller geht“, amüsieren sich Martin Hagel und Jennifer Becke, Sprecher der Jusos Gießen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In einer Pressemittelung hatte der CDU-Nachwuchs in der Stadt Gießen der rot-grünen Stadtregierung die Ernsthaftigkeit zum Regieren abgesprochen, da „die Ansiedlung von Krokodilen, Nilpferden und Wasserbüffeln“ in Gießen laut Koalitionsvertrag geprüft werden solle. Über die Ironie-Resistenz der Jungen Union können die Jusos nur schmunzeln. „Dass die Junge Union diesen Absatz des rot-grünen Koalitionsvertrages zum Kernpunkt ihrer Kritik macht spricht Bände über den desolaten Zustand der CDU in Gießen. Zugleich legt die Erklärung des CDU-Nachwuchses den dringenden Verdacht nahe, dass die JU zum Lachen gerne in den Keller geht“, amüsieren sich Martin Hagel und Jennifer Becke, Sprecher der Jusos Gießen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es sei sinnbildlich für den desolaten Zustand der Gießener CDU, so die SPD- Jugendorganisation, dass sich ihr Nachwuchs vornehmlich mit Wappen und Brunnen als zentrale Fr<a rel="attachment wp-att-1072" href="http://www.jusos-giessen.de/?attachment_id=1072"><img class="alignleft size-medium wp-image-1072" src="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2011/05/Seepferd-400x266.jpg" alt="" width="219" height="145" /></a>agen Gießener Stadtpolitik beschäftige. Auch bei der JU sei man offensichtlich dem Baurausch verfallen, stellen die beiden Juso-Sprecher fest. Den Vorschlag, in Seepferdchen zu investieren, könne man aber im Rahmen der Landesgartenschau gerne prüfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Absolut unverständlich sei es für die Jusos, wie die Junge Union einerseits Sportangebote für Kinder fordere, ihre Mutterpartei CDU auf der anderen Seite Traditionsvereine wie Blau-Weiß Gießen aus der Innenstadt an den Stadtrand umsiedelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Thema Schulden ergänzt Eric Baumann, finanzpolitischer Sprecher der Jusos: „Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen. Die CDU hat den Schuldenstand in den vergangenen 10 Jahren in schwindelerregende Höhen getrieben. Diejenigen, die Prunkprojekte wie das neue Rathaus und die Verschandelung des Marktplatzes zu verantworten haben und die für den schnell wieder abgebrochenen Verkehrsversuch in der Robert-Sommer-Straße ca. 46.000 € rausgeworfen haben, sollten sich beim Thema Finanzen besser zurückhalten.“ Aus Juso-Sicht sind das nur drei Beispiele dafür, warum die Gießener CDU für ihre Verschuldungspolitik von den Menschen in Gießen abgewählt wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">„Die rot-grüne Koalition in Gießen macht in ihrem Koalitionsvertrag dagegen deutlich, dass sie in ihrem künftigen Regierungshandeln die Menschen in den Mittelpunkt stellt und sich für Soziale Gerechtigkeit und eine nachhaltige Wirtschaftspolitik in Gießen einsetzt. Von der Jungen Union hätten wir als Gegenentwurf zum sozialen und ökologischen Gießen schon ein bisschen mehr erwartet als Forderungen nach Wappen und Brunnen“ schließen Becke und Hagel.</p>
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		<title>Gute Ausbildung für alle! Jusos Gießen fordern Umdenken von Unternehmen und Bundesregierung</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 13:42:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum „TAG DER AUSBILDUNG“, den Deutschland am 18.Mai 2011 begeht, fordern die Gießener Jungsozialistinnen und Jungsozialisten eine „Gute Ausbildung für alle!“ und erklären hierzu:

„Wenn 1,5 Millionen junge Menschen zwischen 20 und 29 Jahren ohne Berufs- und somit Zukunftsperspektive sind, wie dies aktuell in Deutschland der Fall ist, ist dies für uns alle kein Grund zu feiern“, stellt der Gießener Juso-Sprecher Martin Hagel fest.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zum „TAG DER AUSBILDUNG“, den Deutschland am 18.Mai 2011 begeht, fordern die Gießener Jungsozialistinnen und Jungsozialisten eine „Gute Ausbildung für alle!“ und erklären hierzu:</em></p>
<p>„Wenn 1,5 Millionen junge Menschen zwischen 20 und 29 Jahren ohne Berufs- und somit Zukunftsperspektive sind, wie dies aktuell in Deutschland der Fall ist, ist dies für uns alle kein Grund zu feiern“, stellt der Gießener Juso-Sprecher Martin Hagel fest.</p>
<p>Tatsache sei es, dass über 320.000 Jugendliche in den Maßnahmen der Arbeitsagentur untergebracht sind und dort versuchen einen Ausbildungsplatz zu erringen, während auf der anderen Seite die Bundesregierung einen Fachkräftemangel proklamiert und sich über den Wirtschaftsaufschwung samt scheinbar gesunkener Arbeitslosenzahlen freut, so die SPD-Nachwuchsorganisation.</p>
<p>„Jeder dritte Jugendliche der von der Bundesagentur für ausbildungsreif befunden wurde hat 2010 keinen Ausbildungsvertrag bekommen. Diese Zahl wird 2011 angesichts doppelter Abiturjahrgänge durch G8/G9 und der Abschaffung der Wehrpflicht noch drastisch steigen“, erklärt Jennifer Becke, Sprecherin der Jusos Gießen. “Was in den Statistiken der Bundesagentur nur Zahlen sind erfahren die Jugendlichen ohne Berufsausbildung vor Ort als lebensbestimmende Krise.”</p>
<p>„In Deutschland bilden nur 24 % der Unternehmen aus- das ist erschreckend und angesichts des Ausbildungsplatzmangels und des Fachkräftemangels absolut nicht hinnehmbar“, zeigt Hagel sich verärgert. Der Ausbildungspakt, also die Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und der Wirtschaft Ausbildungsplätze zu schaffen, habe das Problem in der Vergangenheit nicht beheben können. Dass es deshalb Aufgabe der Regierung sei die Unternehmen in die Pflicht zu nehmen und gesetzliche Regelungen zu schaffen um Ausbildungsplätze zu generieren, davon zeigen sich die Jusos überzeugt.</p>
<p>„Die Jugendlichen brauchen ein Recht auf ein auswahlfähiges Angebot und damit auf eine Zukunftsperspektive. Aus diesem Grund kämpfen wir Jusos gemeinsam mit den Gewerkschaften für das Grundrecht auf Ausbildung und die Umlagefinanzierung als Kernelemente der Berufsbildung“, so Becke.</p>
<p>Ein überzeugendes Konzept zur Schaffung und Finanzierung von Ausbildungsplätzen stellen die Jusos Gießen auf ihrer Internetseite www.jusos-giessen.de vor. „Unser Ziel ist es mit relativ einfachen Mitteln für eine nachhaltige Ausbildungspolitik zu kämpfen, die Jugendlichen eine Perspektive verschafft und auf der anderen Seite auch unsere Volkswirtschaft dank gut ausgebildeter Fachkräfte voranbringt“ schließen Becke und Hagel.</p>
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		<title>Potentiale nutzen, Perspektiven eröffnen: Gute Ausbildung für alle – jetzt!</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 13:35:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Ausbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer Gesellschaft ist die Möglichkeit zur Ausübung eines Berufes maßgebliche Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Es geht um die Chance auf eine Aufgabe, auf Anerkennung, auf ein durch eigene Arbeit generiertes Einkommen, auf eine selbstbestimmte Lebens- und Familienplanung und damit auf Unabhängigkeit. Gerade vor dem Hintergrund, dass in einer hoch technologisierten Gesellschaft immer weniger Arbeitsplätze für Unqualifizierte entstehen, weil die Erledigung der Arbeitsprozesse im Berufsleben einen höheren Bildungsgrad voraussetzt, wird diese Chance all denjenigen versagt, denen eine Berufsqualifikation fehlt. Dabei geht es nicht nur um persönlich tragische Einzelschicksale, sondern um ein nicht zu vernachlässigendes Massenphänomen. Wer zulässt, dass 1,5 Mio Jugendliche (Tendenz zunehmend) keine abgeschlossene Ausbildung haben, züchtet vorsätzlich eine Generation Langzeitarbeitsloser heran und grenzt so einen wesentlichen Teil der Gesellschaft aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Der Stellenwert der Berufsausbildung</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>In unserer Gesellschaft ist die Möglichkeit zur Ausübung eines Berufes maßgebliche Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Es geht um die Chance auf eine Aufgabe, auf Anerkennung, auf ein durch eigene Arbeit generiertes Einkommen, auf eine selbstbestimmte Lebens- und Familienplanung und damit auf Unabhängigkeit. Gerade vor dem Hintergrund, dass in einer hoch technologisierten Gesellschaft immer weniger Arbeitsplätze für Unqualifizierte entstehen, weil die Erledigung der Arbeitsprozesse im Berufsleben einen höheren Bildungsgrad voraussetzt, wird diese Chance all denjenigen versagt, denen eine Berufsqualifikation fehlt. Dabei geht es nicht nur um persönlich tragische Einzelschicksale, sondern um ein nicht zu vernachlässigendes Massenphänomen. Wer zulässt, dass 1,5 Mio Jugendliche (Tendenz zunehmend) keine abgeschlossene Ausbildung haben, züchtet vorsätzlich eine Generation Langzeitarbeitsloser heran und grenzt so einen wesentlichen Teil der Gesellschaft aus.</p>
<p>Daher muss gute Ausbildung für alle Priorität auf der politischen Agenda der Jusos erhalten. Die Lebensrealität der Azubis muss sich wieder in unseren Reihen wiederspiegeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Ausgangslage</h2>
<p><strong>Berufsorientierung – Was kommt nach der Schule?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Derzeit bestehen keine generellen Regeln, nach denen Berufsorientierung an Schulen durchgeführt wird. Die Berufsorientierung wird oft auf Betriebs- und Berufspraktika verkürzt. Je nach Schule dauern diese 2-3 Wochen. Die fehlende Regulierung hat zur Folge, dass es von der Schule und einzelnen Lehrern abhängig ist, ob es geeignete Projekte zur Berufsorientierung gibt oder eben nicht. Viele sinnvolle Projekte scheitern an unzureichenden Ressourcen und der fehlenden Mitwirkung der Akteure. Nach der Sekundarstufe I werden die Jugendlichen der Agentur für Arbeit überantwortet. Die pädagogische Betreuung endet an diesem Punkt. Die Orientierungsarbeit der Bundesagentur beschränkt sich darauf, Jugendliche nach Einzelgesprächen an private Bildungsträger weiterzuleiten. Die privaten Bildungsträger haben  hingegen nicht die Absicht bei der Orientierung zu helfen, sondern mit den Jugendlichen zu wirtschaften. Ziel ist hierbei die Jugendlichen schnellstmöglich zu vermitteln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Ausbildungsstellenmarkt</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>Den Ausbildungsstellenmarkt im Sinne eines Marktes kann man am besten ab 1975 betrachten.</p>
<p>Den Zahlen der Bundesagentur lässt sich entnehmen, dass wir uns bereits in der dritten, jedoch größten und folgereichsten Ausbildungsplatzkrise der Nachkriegsgeschichte befinden. Eine deutliche Lücke zwischen Angebot und Nachfrage lässt sich erkennen. Jedoch ist der eigentliche Mangel noch verheerender. Laut BVerfG-Urteil von 1980 setzt ein auswahlfähiges Angebot an Ausbildungsplätzen im Sinne der freien Berufswahl gemäß Art. 12 GG voraus, dass es sogar 12,5 % mehr Ausbildungsstellen als Bewerber gibt.</p>
<p>Die historische Entwicklung hat dazu geführt, dass derzeit 1.500.000 Jugendliche zwischen 20 und 29 Jahren keine berufliche Erstausbildung haben. Die Dramatik der Lage wird durch Grauziffern verdeckt. 400.000 Jugendliche, die derzeit sog. Berufsvorbereitungsmaßnahmen durchlaufen, gelten statistisch als versorgt und werden daher nicht als ausbildungsplatzsuchend registriert. Ca. 150.000 Jugendliche Schulabgänger finden jährlich definitiv keinen Ausbildungsplatz. Die vernichtende Lage wird durch Statistiken nur verniedlicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Generation Praktikum: Von der Schule in die Warteschleife</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Begriff Warteschleife ist sehr weitläufig. Es geht um Maßnahmen, die von der BA ausgeschrieben und von privaten Trägern durchgeführt werden.  Eine Qualifikation findet nur scheinbar statt. Ursprünglich als akute Lösung für Benachteiligte Jugendliche gedacht, hat sich in diesem  Sektor inzwischen eine ganze Industrie entwickelt. Inzwischen werden „offiziell“ Aufgaben der Berufsorientierung wahrgenommen und externe Abschlüsse vergeben, die keinesfalls dem staatlichen Niveau entsprechen. Als Teilnehmer einer Maßnahme bezieht man Sozialleistungen mit allen Folgen. Die Selbstbestimmtheit wird durch diesen Prozess stark eingeschränkt. Für die meisten Betroffenen bedeutet das, sich in der beruflichen Orientierungsphase gegenüber Behörden zu erklären und Transferleistungen zu beantragen. Meist endet der Weg nicht mit einer einzigen Maßnahme. Der größte Teil der Betroffenen besucht mehrere Maßnahmen hintereinander. Ohne staatliche Subventionen mündet der Maßnahmenweg selten in die Ausbildung ein. Durch die Abschaffung der Berufsschulpflicht im Jahr 2004 ist es noch schwerer geworden während der Warteschleife eine echte Weiterqualifizierung mit pädagogischer Betreuung zu erhalten.</p>
<p>Den untauglichen Maßnahmendschungel lässt sich der Steuerzahler jährlich zwischen 4,3 bis 5,5 Mrd Euro kosten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Entwicklung der Ausbildungsgänge</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die historische Herkunft des dualen Systems zeigt, dass viele Ausbildungsgänge alt hergebracht sind. Zunehmend entwickeln sich in diesem Bereich Ausbildung und berufliche Realität auseinander. Andere Ausbildungsgänge sind zum Teil aber erst wenige Monate alt. Vor dem Hintergrund von technologischem Fortschritt ist diese Dynamik innerhalb des Systems unabdingbar. Die neuen meist hoch spezialisierten Ausbildungsgänge gefährden jedoch steigend die allgemeine berufliche Handlungsfähigkeit. Ausbildungsmodule als in sich abgeschlossene berufliche Qualifikationen bringen einen erheblichen Kostenvorteil für den Arbeitgeber, untergraben jedoch Bildung als umfassenden Begriff und den Erwerb interdisziplinärer Kompetenzen. Beispielhaft ist das gehäufte Entstehen zweijähriger Ausbildungsformen. Begründet wird diese Entwicklung mit der fehlenden Leistungsfähigkeit der Bewerber. Ein gefährlicher Anreiz, der in diesen Ausbildungsberufen liegt, ist, dass sie den Vollberufen sehr nahe stehen, in der Regel aber günstiger sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausbildungsfähigkeit – Qualifikation zur Qualifikation</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fehlende Ausbildungsfähigkeit ist jenseits von Lobbyistenrhetorik ein reelles Problem. Die Erlernung eines Berufes setzt allgemeine Kompetenzen voraus. Wer diese nicht hat, ist nicht ausbildungsreif. Das trifft zumindest auf diejenigen zu, die Schulen ohne Abschluss verlassen. Jedoch bringt das defizitäre Schulsystem auch Schülerinnen und Schüler hervor, denen trotz eines Abschlusses keine Ausbildungsfähigkeit attestiert werden kann. Aus ideologischen Gründen wird nach wie vor an Schulabschlüssen festgehalten, die nicht zur Ausbildung qualifizieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der partielle Azubimangel</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Trotz des generellen Ausbildungsplatzmangels fehlen in einigen wenigen Bereichen die Auszubildenden. Bisher haben sich keine wirksamen Steuerungsinstrumente entwickelt um Ausbildungsplatzsuchende gezielt zu weniger nachgefragten Ausbildungsplätzen zu lenken und diese Ausbildungsberufe attraktiver zu gestalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausbildungsvergütung: Legale Ausbeutung</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Azubis arbeiten Vollzeit und damit ca. 40 Stunden pro Woche. Die Altersstruktur liegt bei Anfang 20. Viele haben bereits Familie. Ein Nebenverdienst ist unterm Strich nicht mehr möglich. Dennoch reichen Ausbildungsvergütungen nicht zum Leben. Ein großer Teil der Auszubildenden, besonders in den Branchen, die händeringend Auszubildende suchen, müssen ihre Ausbildungsvergütung mit Berufsausbildungsförderung aufstocken. Ausbeutende Arbeitgeber werden so subventioniert. In den überbetrieblichen Ausbildungen ist die Lage noch ernster. Hier sind Ausbildungsvergütungen von 280 € (inkl. Berufsausbildungsbeihilfe) Realität.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Ausbildungspartner</h2>
<p><strong>Betriebe</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Betriebe sind direkte Nutznießer der Berufsausbildung. Sie sind dafür verantwortlich, dass die Ausbildung den Normen des Berufsbildungsgesetzes entspricht. In den letzten Jahren haben sich jedoch viele von ihnen dadurch hervor getan Ausbildungsberufe zu spezialisieren und darauf hinzuwirken, dass ein möglichst hoher Teil der Ausbildungskosten durch den Staat gedeckt wird. Die Ausbildungsqualität variiert von Branche zu Branche sehr stark. Im Berufsbildungsreport des DGB wird jährlich eine Liste ausgewiesen, die die Qualität der Ausbildung durch Befragung misst. Interessanter weise landen meist die Branchen mit dem größten Bedarf an Auszubildenden auf den hinteren Rängen der Bewertung. Gleichzeitig herrschen in diesen Branchen ausgewiesener Maßen die niedrigsten Nettoausbildungskosten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Berufsschulen und Bildungszentren</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Berufsschulen haben den schwierigsten Stand im gesamten Bildungswesen. Sie werden vor Ort mit Problemen der Azubis konfrontiert, die zu Hause entstehen. Ein Mangel an Fachlehrern hat häufigen Unterrichtsausfall zur Folge. Eine zunehmende Zentralisierung führt dazu, dass manche Auszubildende mit Anreisewegen von bis zu 200km bis zur nächstgelegenen Berufsschule, die ihren Ausbildungsgang anbietet, konfrontiert sind. Für Auszubildende gibt es keine vergünstigten Leistungen wie Semesterticket oder subventioniertes Mensaessen, wie sie sich in der studentischen Situation wiederfinden. Diese Kosten belasten das Ausbildungs-verhältnis zusätzlich. Eine mit dem AStA vergleichbare Interessensvertretungsstruktur gibt es nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausbilder</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit der Aussetzung der Ausbildereignungsverordnung bis zum Jahr 2009 hat die Qualität der Ausbildung stark gelitten. Durch diese Maßnahme waren Betriebe in der Lage ohne Ausbilder auszubilden. Dies schaffte zahlreiche Ausbildungsplätze, die ihrem Namen nicht gerecht wurden. Schließlich wurde deswegen die AEVO wieder in Kraft gesetzt. Allerdings fehlt im gesamten Ausbildungssystem eine staatliche Instanz, welche die Einhaltung der Gesetze, Normen und Richtlinien überwacht. Die Ausbildungsberater, die von den Kammern bestellt werden, sind nicht in ausreichender Anzahl vorhanden und kontrollieren nicht in ausreichender Intensität.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Verzahnung zwischen Ausbildung und anderen Bildungswegen</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach wie vor gibt es keinen echten Übergang von der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung in die Hochschule. Wer den nächsten Schritt gehen will, wird gezwungen im Regelschulsystem dort weiterzumachen, wo er aufgehört hat. Bereits vorhandene Qualifikationen werden hier nicht berücksichtigt. Nur wer einen Meister hat, erhält in einigen wenigen Bundesländern automatisch eine fachgebundene Hochschulreife.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Maßnahmen für gute Ausbildung</strong></h2>
<p><strong>Qualifizierter Schulabschluss für alle</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hauptschulabschluss und Hauptschulabschluss Plus müssen abgeschafft werden. Ein Schulabschluss, der keine Anschlussperspektive bietet, hat keine Existenzberechtigung. Durch individuelle Förderung muss es gelingen, jede Schülerin und jeden Schüler in die Lage zu versetzen einen qualifizierten Schulabschluss zu machen und einen Beruf zu erlenen. Das gilt für Hard- wie für Softskills.</p>
<p>Sozialindikatoren sollen in die Mittelzuweisung der Schulen einbezogen werden. Individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler setzt eine individualisierte Personalmittelzuweisung voraus, die an die soziale Lage der Schule angepasst ist. Schulen müssen vor Ort auf die Lebensrealität von Jugendlichen reagieren können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Berufsorientierung als Querschnittsaufgabe</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schülerinnen und Schüler sollen frühzeitig Einblick in die berufliche Praxis erhalten. Eine Anschlussperspektive setzt voraus, dass sie die Kompetenz entwickeln eigene Stärken und Schwächen zu erkennen. Es braucht Räume, in denen sich Neigungen und Interessen entfalten können. Das ist Aufgabe der Berufsorientierung.</p>
<p>In Kooperation mit BA, Unternehmen und Sozialpartnern ist die Berufsorientierung in den Regelschulalltag zu integrieren. Berufsorientierung braucht Verankerung im Lehrplan. Politik- und Wirtschaftsunterricht sollte in den Sozialkundeunterricht zurückgeführt und entsprechend modifiziert werden. Praktikumsphasen müssen qualitativ und quantitativ angepasst werden. Eine Lösung im Rahmen des Ganztagsschulmodells ist wünschenswert. Berufsorientierung muss zu einer Querschnittsaufgabe der Regelschulen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rechtsanspruch auf einen Ausbildungsplatz schaffen und durchsetzen – ULF 2.0</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer einen Schulabschluss und die Qualifikation für die Ausbildung besitzt, muss das Recht auf einen Ausbildungsplatz haben. Dieser Rechtsanspruch muss durchgesetzt werden. Dabei ist die Umlagefinanzierung das wirkungsvollste Instrument im Kampf für genügend Ausbildungsplätze. Eine Umlagefinanzierung auf Zertifikatsbasis sorgt für eine effiziente und gleichzeitig gerechte Umverteilung der Mittel von Unternehmen, die nicht ausbilden wollen, zu Unternehmen, die aufgrund fehlender Mittel nicht ausbilden können. Die angepasste Marktlösung zur Umlagefinanzierung über Zertifikate soll für ein auswahlfähiges Angebot an Ausbildungsplätzen sorgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Berufsbilder den Zeiten anpassen</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Berufsbilder müssen stetig auf Aktualität überprüft werden. Bevor er ausgebildet werden darf, wird jeder neue Ausbildungsberuf zertifiziert. In Zukunft ist hierzu eine Anhörung der Auszubildenden einzuführen. Bei der Prüfung bestehender und neuer Berufe sind im Einzelfall Merkmale, die zu einer geschlechterspezifischen Selektion führen, festzustellen und zu neutralisieren. Ein Berufsbildungsgipfel aus Vertretern der Politik, Auszubildenden, Wirtschaft, Arbeitnehmern und Gesellschaft soll Zielbeschreibungen für Ausbildungsgänge an die Berufsrealität regelmäßig anpassen. Die Ausbildung soll auf einen echten Beruf, nicht auf eine fiktive Welt vorbereiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Qualität im dualen System – Standards und Kontrolle</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ausbildungsgänge brauchen verbindliche Qualitätsstandards, die Allgemeinbildung, fächer-übergreifende Bildung, Kompetenzvermittlung (insbesondere interdisziplinäre Kompetenzen) garantieren. Ausbildungsmodule als abgeschlossene Qualifikation sollen nicht mehr fortexistieren und integriert werden. Das Qualitätsmanagement ist jenseits der Kammern zu institutionalisieren. Die Überwachung der Ausbildungsqualität und die Einhaltung der Standards sind einer Behörde vergleichbar mit dem staatlichen Schulamt zu übertragen.  Berufsschulen und Betriebe sollen stärker kooperieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausbildung vor Ort</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es muss sichergestellt sein, dass jeder seinen Wunschberuf in zumutbarer Nähe erlenen kann. Module als didaktische Unterrichtseinheit bieten hier eine Chance. Durch Kooperation von Berufsbildungszentren und Berufsschulen könnten sich zwischen unterschiedlichen Berufen überschneidende Einheiten gemeinsam organisiert werden. Durch pädagogische Weiterbildung von Meistern und nachfolgenden Einsatz als Lehrkraft könnte vor Ort leicht auf das Know-how der Praxis zugegriffen werden. Erst Recht gilt dies für Quereinsteiger aus den derzeit bestehenden privaten Bildungsträgern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fairer Lohn für gute Arbeit</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer Vollzeit beruflich tätig ist, muss auch fair entlohnt werden. Deswegen ist eine Mindestaus-zubildendenvergütung von mind. 5 € / h  einzuführen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nahtlosen Übergang von der Ausbildung in die Hochschule schaffen</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Übergänge von der Ausbildung in die Hochschule müssen vereinfacht werden. Es ist nicht einleuchtend, dass ein ausgebildeter Geselle ohne Abitur gezwungen wird bereits erworbene Kompetenzen im Wege der gymnasialen Oberstufe ein zweites Mal zu erwerben. Die gemäß dem SPD-Konzept „Haus der Bildung“ modularisierte Oberstufe bietet hier die Chance für eine Flexibilisierung. Gesellen könnten dann bestimmte Module erlassen werden, sofern nachweisbar ist, dass die entsprechenden Kompetenzen im Ausbildungsgang vermittelt wurden. So sind ein flexibler Einstieg in die Oberstufe und ein verzahnter Zugang zur Hochschule möglich. Dies soll zur Weiterqualifikation ermutigen ohne ein Konkurrenzmodell zum „klassischen Weg“ an die Hochschule zu etablieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ressourcen effizienter nutzen</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer Ursachen behebt, muss keine Symptome bekämpfen. Die Mittel aus dem Warteschleifensystem sind schrittweise in vorbereitende Qualifikation, Berufsorientierung im Regelschulsystem, Schaffung vollschulischer und öffentlicher dualer Ausbildungsstellen zu überführen. Nach- und Weiterqualifizierung muss wieder zur in Berufsschulen pädagogisch betreuten partiellen Lösung für Einzelfälle zurückgeführt werden.  Dies muss Teil eines Konzepts für lebenslanges Lernen sein. Vor allem eine modularisierte Ausbildung, bei der Teilnehmer nach Absolvierung aller Einheiten eine externe Prüfung ablegen können, kann Berufstätigen einen Erst- oder Folgeabschluss ermöglichen.</p>
<p>Für gesellschaftlich relevante Berufe, die nicht ausgebildet werden, weil Schulabgänger die Ausbildungsgänge nicht nachfragen, sind Anreize zu schaffen. Es ist ein Index zu erstellen, der die Differenz zwischen benötigten Fachkräften und Azubis aufzeigt. Bei besonders schwerwiegenden Defiziten sind in den entsprechenden Ausbildungsgängen die Vergütungen staatlich aufzustocken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Jugendliche haben ein Recht auf eine Lebensperspektive. Die Sozialdemokratie steht in der Verantwortung sie zu ermöglichen. Gute Ausbildung für alle – jetzt!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Thesenpapier ist auch in der Rubrik &#8220;Thesen und Konzepte&#8221; verfügar. Zum Direktdownload geht es hier: <a href="../wp-content/uploads/2011/05/Diskussionsvorlage_Ausbildung-der-JusosGi.pdf">Thesenpapier &#8220;Gute Ausbildung für alle – jetzt!&#8221; (Download als PDF)</a><strong> </strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Jahreshauptversammlung der Jusos Gießen wählt neuen Vorstand- Situation von Auszubildenden in Gießen als Kernthema</title>
		<link>http://www.jusos-giessen.de/?p=1021</link>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 19:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Becke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Basisdemokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreshauptversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Jennifer Becke]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Hagel]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf ihrer jährlichen Jahreshauptversammlung wählten die Gießener JungsozialistInnen einen neuen Vorstand für das kommende Geschäftsjahr und setzten sich mit einem Arbeitsprogramm inhaltliche Schwerpunkte im Bereich der Kultur-, Wirtschafts- und Ausbildungspolitik.

Festhalten wollen die Gießener Jusos auch zukünftig an ihrem erfolgreichen Sprechermodell, das die größtmögliche Beteiligung der Basis an allen Entscheidungen in der SPD-Nachwuchsorganisation ermöglicht. Gewählt wurde auf der JHV deshalb kein großer Vorstand, sondern neben der erneuten Wahl von Eric Baumann zum Kassierer, ein aus zwei Personen bestehendes Sprecherteam. Jennifer Becke kandidierte dabei zum mittlerweile sechsten Mal und erfreute sich ebenso wie der zum ersten Mal angetretene Martin Hagel über ein einstimmiges Ergebnis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Auf ihrer jährlichen Jahreshauptversammlung wählten die Gießener JungsozialistInnen einen neuen Vorstand für das kommende Geschäftsjahr und setzten sich mit einem Arbeitsprogramm inhaltliche Schwerpunkte im Bereich der Kultur-, Wirtschafts- und Ausbildungspolitik.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Festhalten wollen die Gießener Jusos auch zukünftig an ihrem erfolgreichen Sprechermodell, das die größtmögliche Beteiligung der Basis an allen Entscheidungen in der SPD-Nachwuchsorganisation ermöglicht. Gewählt wurde auf der JHV deshalb kein großer Vorstand, sondern neben der erneuten Wahl von Eric Baumann zum Kassierer, ein aus zwei Personen bestehendes Sprecherteam. Jennifer Becke kandidierte dabei zum mittlerweile sechsten Mal und erfreute sich ebenso wie der zum ersten Mal angetretene Martin Hagel über ein einstimmiges Ergebnis.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf Grundlage eines Arbeitspapieres diskutierten die Gießener Jusos ihre Vorhaben und<a rel="attachment wp-att-1026" href="http://www.jusos-giessen.de/?attachment_id=1026"><img class="size-thumbnail wp-image-1026 alignleft" src="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2011/05/Juso-Sprecherin_Jennifer-Becke-200x150.jpg" alt="" width="160" height="120" /></a> Themenschwerpunkte für die kommenden Jahre und waren sich einig zukünftig noch intensiver die Debatte mit anderen gesellschaftlichen Akteuren zu suchen. „In nächster Zeit stehen keine Wahlen an, dies gibt uns die Möglichkeit, neben der Erarbeitung von inhaltlichen Positionen, diese auch in die Gesellschaft zu diskutieren und gemeinsam mit Bündnispartnern Projekte zu gestalten“, erklärt Juso-Sprecherin Jennifer Becke.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Themenschwerpunkt soll dabei vor allem die Ausbildungspo<a rel="attachment wp-att-1023" href="http://www.jusos-giessen.de/?attachment_id=1023"><img class="alignright size-medium wp-image-1023" src="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2011/05/Juso-Sprecher_Martin-Hagel-225x300.jpg" alt="" width="123" height="163" /></a>litik und die Situation von Azubis in der Region Gießen im Mittelpunkt stehen. „Die Ausbildungsplätze reichen hinten und vorne nicht, damit alle Jugendlichen einen Ausbildungsplatz erhalten. Hinzu kommt, dass diejenigen die das Glück hatten einen Ausbildungsplatz zu ergattern, bei weitem nicht immer eine ‚gute‘ Ausbildung erhalten. Leider kann man hier auch Stadt und Landkreis Gießen nicht ausnehmen“, erklärt Juso Sprecher Martin Hagel. Aus diesem Grund ist es das Ziel der SPD-Nachwuchsorganisation Ideen wie eine neugestaltete Ausbildungsplatzumlage mit den Auszubildenden aber auch der lokalen Wirtschaft und Politik zu diskutieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Daneben ist es den Jusos ein großes Anliegen die regionale Kultur voranzutreiben und aus Gießen eine lebendige Kulturstadt zu machen. „In Gießen gibt es bereits zahlreiche Initiativen im Bereich von Kunst, Musik und Theater. Unser Wunsch ist es Kulturschaffende zusammenzubringen und in der städtischen Politik zu verankern. Bisher finanzieren und organisieren sich die meisten kulturellen Initiativen weitgehend selbst. Da solche Institutionen einer Stadt aber Leben und Atmosphäre geben, sollten diese auch von der Politik mehr Anerkennung erfahren und gefördert werden“, so Becke abschließend.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Link zur Berichterstattung im <a href="http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten/10727813.htm" target="_blank">Gießener Anzeiger</a></p>
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		<title>Gießener JUSOS demonstrieren am Tag der Arbeit für Soziale Mindeststandards</title>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 09:39:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Becke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie traditionell zum 1.Mai zeigten die Gießener JungsozialistInnen auch in diesem Jahr wieder Flagge auf der Straße und unterstützen damit die Gewerkschaftsforderungen nach gerechten Löhnen, guter Arbeit und sozialer Sicherheit.

„Seit mehr als 100 Jahren feiert die internationale Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung am 1.Mai den Tag der Arbeit. Uns ist es wichtig an diesem Tag auf Ungerechtigkeiten in der Arbeitswelt hinzuweisen und für soziale Mindeststandards zu kämpfen“, erklärt Juso-Sprecherin Jennifer Becke.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie traditionell zum 1.Mai zeigten die Gießener JungsozialistIn<a rel="attachment wp-att-1004" href="http://www.jusos-giessen.de/?attachment_id=1004"><img class="alignright size-medium wp-image-1004" src="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC07535-400x300.jpg" alt="" width="231" height="164" /></a>nen auch in diesem Jahr wieder Flagge auf der Straße und unterstützen damit die Gewerkschaftsforderungen nach gerechten Löhnen, guter Arbeit und sozialer Sicherheit.</p>
<p style="text-align: justify;">„Seit mehr als 100 Jahren feiert die internationale Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung am 1.Mai den Tag der Arbeit. Uns ist es wichtig an diesem Tag auf Ungerechtigkeiten in der Arbeitswelt hinzuweisen und für soziale Mindeststandards zu kämpfen“, erklärt Juso-Sprecherin Jennifer Becke. Gerade in diesem Jahr habe die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8,50 € in den Augen der Jusos besondere Bedeutung. Mit dem 1.Mai 2011 gelte die volle Arbe<a rel="attachment wp-att-1007" href="http://www.jusos-giessen.de/?attachment_id=1007"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1007" src="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC07557-200x150.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>itnehmerfreizügigkeit auch in Deutschland.  „Die volle Geltung der Arbeitnehmerfreizügigkeit darf zu keiner Verschärfung des Lohndumpings in Deutschland führen. Deshalb fordern wir einen gesetzlichen Mindestlohn für alle ArbeitnehmerInnen“ so Becke.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn es um soziale Sicherheit geht, hat das Thema ‚Gute Ausbildung für alle“ für die Jusos eine besondere Bedeutung. „Zu viele Jugendliche befinden sich in der Warteschleife und finden keinen Ausbildungsplatz. Wir erwarten auch staatliche Initiativen, um mehr und bessere Ausbildung für alle Jugendlichen zu gewährleisten“ so die Juso-Sprecherin. Ausgaben für gute Ausbildungsplätze seien Investitionen in die Zukunft und deshalb immer lohnend.  Völliges Unverständnis zeigt der SPD-Nachwuchs deshalb für die Kürzungen der CDU/FDP-Landesregierung beim Ausbildungsbudget für benachteiligte Jugendliche um 40%.<img class="aligncenter size-medium wp-image-1010" src="http://www.jusos-giessen.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC07536-400x300.jpg" alt="" width="261" height="195" /></p>
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