Gießener JUSOS demonstrieren am Tag der Arbeit für Soziale Mindeststandards

Mittwoch, 4.Mai 2011 von

Allgemein, Gute Arbeit

Wie traditionell zum 1.Mai zeigten die Gießener JungsozialistInnen auch in diesem Jahr wieder Flagge auf der Straße und unterstützen damit die Gewerkschaftsforderungen nach gerechten Löhnen, guter Arbeit und sozialer Sicherheit.

„Seit mehr als 100 Jahren feiert die internationale Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung am 1.Mai den Tag der Arbeit. Uns ist es wichtig an diesem Tag auf Ungerechtigkeiten in der Arbeitswelt hinzuweisen und für soziale Mindeststandards zu kämpfen“, erklärt Juso-Sprecherin Jennifer Becke. Gerade in diesem Jahr habe die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8,50 € in den Augen der Jusos besondere Bedeutung. Mit dem 1.Mai 2011 gelte die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit auch in Deutschland.  „Die volle Geltung der Arbeitnehmerfreizügigkeit darf zu keiner Verschärfung des Lohndumpings in Deutschland führen. Deshalb fordern wir einen gesetzlichen Mindestlohn für alle ArbeitnehmerInnen“ so Becke.

Wenn es um soziale Sicherheit geht, hat das Thema ‚Gute Ausbildung für alle“ für die Jusos eine besondere Bedeutung. „Zu viele Jugendliche befinden sich in der Warteschleife und finden keinen Ausbildungsplatz. Wir erwarten auch staatliche Initiativen, um mehr und bessere Ausbildung für alle Jugendlichen zu gewährleisten“ so die Juso-Sprecherin. Ausgaben für gute Ausbildungsplätze seien Investitionen in die Zukunft und deshalb immer lohnend.  Völliges Unverständnis zeigt der SPD-Nachwuchs deshalb für die Kürzungen der CDU/FDP-Landesregierung beim Ausbildungsbudget für benachteiligte Jugendliche um 40%.

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