Jahreshauptversammlung der Jusos Gießen wählt neuen Vorstand- Situation von Auszubildenden in Gießen als Kernthema

Dienstag, 10.Mai 2011 von

Allgemein, Gute Ausbildung

Auf ihrer jährlichen Jahreshauptversammlung wählten die Gießener JungsozialistInnen einen neuen Vorstand für das kommende Geschäftsjahr und setzten sich mit einem Arbeitsprogramm inhaltliche Schwerpunkte im Bereich der Kultur-, Wirtschafts- und Ausbildungspolitik.

Festhalten wollen die Gießener Jusos auch zukünftig an ihrem erfolgreichen Sprechermodell, das die größtmögliche Beteiligung der Basis an allen Entscheidungen in der SPD-Nachwuchsorganisation ermöglicht. Gewählt wurde auf der JHV deshalb kein großer Vorstand, sondern neben der erneuten Wahl von Eric Baumann zum Kassierer, ein aus zwei Personen bestehendes Sprecherteam. Jennifer Becke kandidierte dabei zum mittlerweile sechsten Mal und erfreute sich ebenso wie der zum ersten Mal angetretene Martin Hagel über ein einstimmiges Ergebnis.

Auf Grundlage eines Arbeitspapieres diskutierten die Gießener Jusos ihre Vorhaben und Themenschwerpunkte für die kommenden Jahre und waren sich einig zukünftig noch intensiver die Debatte mit anderen gesellschaftlichen Akteuren zu suchen. „In nächster Zeit stehen keine Wahlen an, dies gibt uns die Möglichkeit, neben der Erarbeitung von inhaltlichen Positionen, diese auch in die Gesellschaft zu diskutieren und gemeinsam mit Bündnispartnern Projekte zu gestalten“, erklärt Juso-Sprecherin Jennifer Becke.

Als Themenschwerpunkt soll dabei vor allem die Ausbildungspolitik und die Situation von Azubis in der Region Gießen im Mittelpunkt stehen. „Die Ausbildungsplätze reichen hinten und vorne nicht, damit alle Jugendlichen einen Ausbildungsplatz erhalten. Hinzu kommt, dass diejenigen die das Glück hatten einen Ausbildungsplatz zu ergattern, bei weitem nicht immer eine ‚gute‘ Ausbildung erhalten. Leider kann man hier auch Stadt und Landkreis Gießen nicht ausnehmen“, erklärt Juso Sprecher Martin Hagel. Aus diesem Grund ist es das Ziel der SPD-Nachwuchsorganisation Ideen wie eine neugestaltete Ausbildungsplatzumlage mit den Auszubildenden aber auch der lokalen Wirtschaft und Politik zu diskutieren.

Daneben ist es den Jusos ein großes Anliegen die regionale Kultur voranzutreiben und aus Gießen eine lebendige Kulturstadt zu machen. „In Gießen gibt es bereits zahlreiche Initiativen im Bereich von Kunst, Musik und Theater. Unser Wunsch ist es Kulturschaffende zusammenzubringen und in der städtischen Politik zu verankern. Bisher finanzieren und organisieren sich die meisten kulturellen Initiativen weitgehend selbst. Da solche Institutionen einer Stadt aber Leben und Atmosphäre geben, sollten diese auch von der Politik mehr Anerkennung erfahren und gefördert werden“, so Becke abschließend.

 

Link zur Berichterstattung im Gießener Anzeiger

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