Hessische Jusos begrüßen SPD-Versprechen für Ausbildungsgarantie und Meinungsfreiheit von Studierenden

Auf dem SPD-Landesparteitag in Hanau am vergangenen Wochenende hat sich die hessische Sozialdemokratie für die anstehenden Wahlauseinandersetzungen aufgestellt und das Regierungsprogramm für den Politikwechsel verabschiedet. Die Jusos konnten inhaltliche Akzente auf dem Parteitag setzen und freuen sich über wegweisende Beschlüsse zu einem Recht auf eine berufliche Erstqualifikation und die Einführung des allgemeinpolitischen Mandats für die Verfasste Studierendenschaft.

„Mit den Beschlüssen vom Landesparteitag am Wochenende hat sich die hessische SPD gut für die anstehenden Wahlauseinandersetzungen aufgestellt. Für uns Jusos ist es besonders wichtig, dass die SPD die sozialen Anliegen junger Menschen ernst nimmt. Mit dem Versprechen eines Rechts auf berufliche Erstqualifikation geht die SPD in Hessen das Problem prekärer Beschäftigung an, das gerade junge Menschen betrifft“ so der Juso-Landesvorsitzender Felix Diehl.

Auf Initiative der Juso-Hochschulgruppen hat sich die SPD im beschlossenen Regierungsprogramm auch für die Einführung des allgemeinpolitischen Mandats für die Verfasste Studierendenschaft ausgesprochen. „Durch die Einführung des allgemeinpolitischen Mandats für die Studierendenvertretung ist endlich Schluss mit der Kriminalisierung von Studierenden, die sich zu allgemeinen Fragen wie Krieg und Frieden oder sozialer Gerechtigkeit äußern. Dass sich Studierende zu allen Fragen, die sie betreffen äußern dürfen ist eine Selbstverständlichkeit und gehört zur Meinungsfreiheit“ ergänzt Melanie Haubrich, stellvertretende Juso-Landesvorsitzende und gewähltes Mitglied im SPD-Landesvorstand.

Der sozialdemokratische Nachwuchs ist optimistisch mit dem Schwung aus dem Parteitag in das Superwahljahr 2013 zu gehen. „Wir Jusos werden im Wahlkampf für die Anliegen junger Menschen kämpfen! Mit der hessischen SPD können wir hier klare Alternativen zur jugendfeindlichen Politik der schwarz-gelben Landesregierung vorlegen“ so Diehl und Haubrich abschließend.

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