Jusos gehen optimistisch in Superwahljahr!

Dienstag, 28.April 2009 von Webmaster

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Erfolgreiche Teilnahme der Gießener Jungsozialisten an Bezirkskonferenz

[28.04.2009] Am 25. und 26. April fand auf der Ronneburg (Main-Kinzig-Kreis) die jährliche Konferenz der südhessischen Jusos statt. Neben Diskussion über das Programm zur Bundestagswahl und die Wirtschaftskrise standen Neuwahlen des Vorstandes auf der Tagesordnung. Aus Gießen wurde neben dem stellv. Juso-Landesvorsitzenden Felix Diehl erstmals die Promotionsstudentin Melanie Haubrich  in den Bezirksvorstand gewählt.

„Die Bezirkskonferenz war für uns Gießener Jusos ein voller Erfolg. Sehr erfreut sind wir darüber, dass fast amelanielle unsere Forderungen für das Superwahljahr bei den Delegierten aus den südhessischen Unterbezirken auf Anklang stießen“ erklärt Jennifer Becke, Sprecherin der Gießener Jusos. So hatte sich die Konferenz im Leitantrag auf Initiative der Gießener Jusos unter anderem auch für ein gerechtes Bildungssystem mit der Forderung nach „Einer Schule für alle“ ausgesprochen, die Forderung nach einer Ausbildungsplatzumlage bekräftigt und die Notwendigkeit eines Grundrechts auf Ausbildung beschlossen. Inhaltlich gut aufgestellt sehen die Jusos in Gießen und Südhessen der Bundestagswahl optimistisch entgegen.

Neben der Bundestagswahl war zentrales Thema der Beratungen die Finanz- und Wirtschaftskrise. Hier felix4hatten die Gießener mit einer Reihe von Forderungen ihr Anliegen eingebracht: Krise braucht soziale Gerechtigkeit. So haben die JungsozialistInnen in Südhessen unter anderem eine Tobin-Tax beschlossen und sich für ein innovatives Modell der Staatsbeteiligung an Industrieunternehmen wie Opel ausgesprochen. „Die Wirtschaftskrise ist nicht nur eine abstrakte Gefahr: Durch marktradikale Politik und völlig ungeregelte Märkte stehen jetzt Tausende von Jobs, auch im Mittelstand auf dem Spiel“ bekräftigt Georg Zimmermann, Sprecher des Juso-Unterbezirks, die Forderungen der Jusos. „Nach der Rettung des Bankensystems muss dieses nun auch unter gesellschaftliche Verantwortung gestellt werden: deshalb ist auch der Beschluss der Juso-Bezirkskonferenz für eine dauerhafte Verstaatlichung der Hypo Real Estate-Bank ein notwendiger Schritt.“

Schließlich sind die Jusos erfreut, dass mit der Wiederwahl des stellv. Juso-Landesvorsitzenden Felix Diehl und der erstmaligen Wahl von Melanie Haubrich aus Gießen die Interessen des Unterbezirks auch personell im Bezirksvorstand stark vertreten sind.

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