Kommunalwahlen am 27.03.2011 – Für ein gerechtes Gießen!

Am 27. März 2011 finden in Hessen Kommunalwahlen statt. Für Gießen bedeutet das, dass in der Stadt eine neue Stadtverordnetenversammlung gewählt und im Landkreis ein neuer Kreistag gewählt wird.

Wir Jusos kämpfen engagiert für soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit, für ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit, für ein gerechtes Bildungssystem und gegen Rassismus und Faschismus! Diese Anliegen und Vorstellungen wollen wir gerne auch in die Parlamente tragen und freuen uns deshalb über Eure Unterstützung!

Wer unsere Juso-KandidatInnen sind und wofür wir genau stehen erfahrt Ihr hier:

ERIC BAUMANN (Kandidat für die Stadtverordnetenversammlung, Platz 15)Juso-Kandidat Eric Baumann

“Ich setze mich für eine lebenswerte und studierendenfreundliche Stadt, eine aktive und nachhaltige Wirtschaftspolitik und eine solide Finanzpolitik ein.”

Die Justus-Liebig-Universität und die Technische Hochschule Mittelhessen (FH Gießen-Friedberg) stellen für die Stadt Gießen bedeutende Faktoren dar. Über 30.000 Studentinnen und Studenten leben in und um Gießen. Gleichzeitig sind die beiden Hochschulen Uniklinikum mit rund 9.000 Angestellten der wichtigste Arbeitgeber der Region.

Stadt und Hochschulen dürfen nicht nebeneinander her, oder gar gegeneinander arbeiten. Der Hochschulstandort Gießen muss ganzheitlich gedacht werden.  Dabei dürfen hochschulische Interessen, studentische Bedürfnisse und die Belange der Stadt nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Ich setze mich für eine bessere Koordination und Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen und der Stadt ein. Gleichzeitig brauchen wir ausreichende Kultur- und Freizeitangebote, die dem studentischen Charakter dieser Stadt gerecht werden.

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JENNIFER BECKE (Kandidatin für den Kreistag, Platz 27)

„Ich stehe für eine verantwortungsbewusste, soziale Politik, die nicht zulässt, dass Menschen entwürdigt werden.“

Obwohl Deutschland ein reiches Land ist, leben sehr viele Menschen in Armut oder müssen trotz Arbeit mit dem Risiko leben, in die Armut abzurutschen. Hauptziel von Politik muss es deshalb sein, mit einem Mindestlohn eine gerechte Bezahlung durchzusetzen, neue Arbeitsplätze zu schaffen und dann einzugreifen, wenn jemand in Not geraten ist.

Mein Anspruch ist, dass Politik für alle Menschen steht und sich nicht nur um eine ausgewählte Elite kümmert. Es kann und darf nicht der Sinn politischen Handelns sein, die ‚Starken’ zu fördern und die ‚Schwachen’ zu fordern. Eine gute Sozialpolitik nimmt die Menschen ernst, lässt Ihnen Ihre Würde und unterstützt Sie dabei weiterhin anerkannter Teil der Gesellschaft zu sein.

Das fängt schon vor Ort in unserer Kommune an! Deshalb kämpfe ich in Gießen für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Politik!

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MELANIE HAUBRICH (Kandidatin für den Kreistag, Platz 34)

„Ich setze mich für eine nachhaltige Energiepolitik ein, die sowohl ökologisch als auch sozial gerecht ist.“

Erneuerbare Energien sind die sichere und nachhaltige Alternative zur Atomkraft. Ihre Förderung mit dem Ziel der 100%igen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit Energie aus erneuerbaren Energien ist für mich der Kern einer ökologischen Energiepolitik. Da Energie dezentral verbraucht wird, sollte sie auch dezentral bereitgestellt werden. Eine Schlüsselrolle kommt dabei unserer Kommune zu.

Für uns Jusos muss neben ökologischen Aspekten jedoch auch in Energiefragen letztlich die soziale Gerechtigkeit im Mittelpunkt unserer Politik stehen. Doch auch hier kann die kommunale Versorgung mit erneuerbaren Energien überzeugen: Förderung und Ausbau erneuerbarer Energien schaffen Arbeitsplätze und leisten so einen wesentlichen Beitrag zur sozialen Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Gewinne aus kommunaler Erzeugung und kommunalem Vertrieb spülen dauerhaft Geld in die leeren Kassen unserer Kommune, welches dringend für die Erledigung kommunaler Aufgaben und den Betrieb sozialer und kultureller Einrichtungen im Kreis Gießen benötigt wird. Die Wertschöpfung aus kommunaler Energieversorgung bleibt so letztlich im Wirtschaftskreislauf der Kommune erhalten und kommt so den Menschen vor Ort zugute.

Daher setze ich mich für den Ausbau erneuerbarer Energien im Kreis Gießen ein.

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FELIX DIEHL (Kandidat für den Kreistag, Platz 57)

„Ich stehe für eine sozial gerechte Bildungspolitik, die allen Kindern und Jugendlichen unabhängig vom Geldbeutel der Eltern sozialen Aufstieg ermöglicht!“

Ich setze mich für Chancengleichheit im Bildungssystem ein. Dafür war die Abschaffung der Studiengebühren in Hessen durch die SPD ein wichtiger Schritt. Trotzdem hängt wegen des ungerechten Schulsystems der Bildungserfolg in Deutschland immer noch vom Geldbeutel der Eltern und nicht von individueller Leistung ab. Eine demokratische Gesellschaft braucht aber zukunftsfähige Schulen, die sozialen Aufstieg durch Bildung ermöglichen!

Als Alternative zum leistungsschwachen und sozial ungerechten mehrgliedrigen Schulsystem fordern wir Jusos eine Schule für alle, in der alle Schülerinnen und Schüler bis zur zehnten Klasse gemeinsam unterrichtet werden. Alle Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit des sozialen Aufstiegs durch Bildung haben. Das ist im dreigliedrigen Schulsystem, das besser zu einer Stände- oder Klassengesellschaft passt, nicht möglich.

 

 

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